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“…Als ich vier Jahre alt war, sah ich im Fernseher Swjatoslaw Richter, der auf einem Flügel spielte. Ich war so beeindruckt, dass ich in die Küche ging und auf dem Heizkörper, der einer Klaviertastatur ähnlich sah, zu “spielen” anfing. Meine Ma’ bemerkte das. Eine Woche später bekam ich ein Klavier. Seitdem bin ich es nicht mehr losgeworden…”
(Andre v. Melöchin)
Andre von Melöchin ist 1968 in Murom, in der Nähe von Moskau, geboren. Er nimmt bereits im Alter von vier Jahren Musikunterricht. Mit sieben Jahren versucht sich v. Melöchen in kleineren Kompositionen. Nach seinem Militärdienst in der Sowjetarmee kommt er auf Umwegen zu einem Jugend-Musiktheater in Kaluga, wo er eine Zeit lang als Sänger arbeitet.
1991 reist Andre von Melöchin nach Deutschland aus.
Er nimmt hier zunächst privat intensiven Klavier- und Musiktheorie-Unterricht.
1992 präsentiert v. Melöchin in der Kieler Traumfabrik sein Stück “Ein ehrlicher Brief an sich selbst” (Gitarre und Gesang). Im gleichen Jahr spielt er das Stück “Der Schusterjunge” in Preetz (Gitarre und Gesang). Er komponiert ebenso Klaviermusik für Klavier-Solo.
Seine rege Konzerttätigkeit führt ihn durch ganz Deutschland (Lübeck, Hannover, Mainz, Flensburg, Frankfurt, Hamburg und weitere Städte) sowie ins Ausland, wo er hauptsächlich seine eigenen Kompositionen vorstellt.
1993 spielt v. Melöchin seine erste CD ein (Pilgrim, Rondo), jedoch erst 1997 mit der Produktion der CD “Roter Mond” findet die Musik von Andre von Melöchin allgemeine Anerkennung.
Die Rheinland-Pfalz Zeitung bezeichnet ihn als “Vollblutmusiker in bester russischer Tradition” und als “Meister einer scheinbar untergegangenen Kunst der Klavierimprovisation”. Zur Musik des Künstlers schreibt der gleiche Rezensent: “… gefühlvolle und spannungsgeladene, zuweilen auch sehr dramatische…. [sie] greift den Ton der romantischen Klaviermusik gleichsam in der Spanne von Chopin bis zu Rachmaninow auf und entwirft sehr vielgestaltige und emotional aufgeladene Klangbilder mit plastischer Farbigkeit.”
1999 zwingt eine Krankheit Andre v. Melöchin zur Unterbrechung seiner Konzerttätigkeit und seines kompositorischen Schaffens. Er geht auf Reisen; nach Italien, Irland, Österreich, Frankreich, La Vella Andorra. Erst nach einigen Jahren erholt er sich und kehrt nach Deutschland zurück, um sein Schaffen als Komponist, Pianist und Liedermacher wieder aufzunehmen.
Seit 2005 lebt und arbeitet er in Eckernförde.
Zu seinen neuesten Alben zählen Trialog. Allegro-Andante (2006) sowie Allegro (2008 ) , welches der Künstler am 14. Juni 2008 in der Stadthalle von Eckernförde erstmals der Öffentlichkeit vorstellte.
Der folgende Videoausschnitt vermittelt einen Eindruck von diesem Konzert:
